Erntedank

Erntedank 2010Zum Ende des Sommers, wenn der Herbst Einzug gehalten hat und die Ernte weitgehend abgeschlossen ist, feiern viele Kulturen und Religionen ein Erntefest. Für die großen Religionen ist das, was auf der Erde wächst und gedeiht, eine Gabe Gottes. Deshalb ist ihr Erntedankfest vor allem  eine religiöse Feier.

In den katholischen Gemeinden Deutschlands wird dieses Fest am ersten Sonntag im Oktober gefeiert, in den evangelischen üblicherweise am Sonntag nach dem 29. September, dem Michaelistag. In aller Regel feiern wir also am gleichen Tag. Pfarrer Arnold feierte zusammen mit der Gemeinde und dem Chor das diesjährige Erntedankfest am 3. Oktober in einer Eucharistiefeier.

………gepriesen bist Du, Gott……..Du schenkst uns das Brot, die Frucht der Erde und der menschlichen Arbeit…….  Wie vertraut sind uns diese Sätze zu Beginn der Gabenbereitung in jedem Gottesdienst. An Erntedank haben wir allen Grund, bewusst für die reiche Ernte in diesem Jahr zu danken. Dieser Dank sollte auch durch vielfältige Musik ausgedrückt werden – wie ein Streifzug durch die reiche Ernte.

John Rutter schrieb eigens zu Erntedank „Schau auf die Welt“, das in einfacher Satzweise Lob und Dank ausdrückt. Das Gloria wurde durch einen „Introitus“ eingeführt und vollendet – es sollte gleichsam das Lob an den Schöpfer „ausschmücken“.

Erntedank 2010Im Wechsel mit der Gemeinde wurde das Gabenbereitungslied „Herr, wir bringen in Brot und Wein“ eingebracht. Der Chor übernahm die Zwischenstrophen.

Der Friede kommt – auf leisen Sohlen“ – ein Flüsterlied auf ganz andere Art, geschöpft aus dem Reichtum der liturgischen Musik.

Zur Kommunion wurde das Duett „Panis angelicus„, das himmlische Brot, von Cesar Franck besungen.

Und zum Schluss ließ der Chor im Wechsel mit der Gemeinde das traditionelle Lied: Nun danket alle Gott mit Zwischenstrophe noch einmal als vereintes Lob an den Geber und Schöpfer aller Gewächse erklingen. Es ist ein guter Brauch, dieses Fest jährlich zu begehen, in dem uns immer wieder bewusst wird, dass nichts selbstverständlich ist und wir die Empfänger von so viel Gnade sind.

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