Verabschiedung von Astrid Auernhammer

Zum 1. September 2009 kam eine junge Frau aus Unterwittighausen in unsere Seelsorgeeinheit, um hier ihr berufspraktisches Jahr zu absolvieren. „Die Zeit mit Himmelsfarben färben“ – mit diesem Zitat aus einem Lied von Peter Reulein überschrieb sie ihre Begrüßung und führte weiter aus: „Musik ist ein Hobby von mir. Ich singe und spiele auch ein paar Instrumente. Mit Musik kann ich meinen Glauben ausdrücken, Musik gibt mir Ruhe und Kraft, Musik verbindet Menschen untereinander. Und hier steckt eine Hoffnung von mir: Dass ich in der Zeit, in der ich in der Seelsorgeeinheit Vorderes Kinzigtal tätig sein darf, vielen Menschen begegne und durch das gemeinsame Astrid AuernhammerArbeiten, Beten oder Feiern  – Gottesdienste und auch Feste – eine Verbindung  entstehen kann.“ Ihr Jahr im vorderen Kinzigtal ging aus Sicht der Ohlsbacher viel zu schnell vorbei. Sie wurde am 25. Juli im Sonntagsgottesdienst verabschiedet.

. . . Deine Augen sollen sehen, was gesehen werden muss . . .
Mit diesem Lied aus Gregor Linßens Musical „Die Spur von morgen“ wiollte der Kirchenchor Ohlsbach Astrid Auernhammer einen wachen Blick mitgeben für das, was in ihrer neuen Aufgabe als Gemeindeassistentin in Schwetzingen auf sie zukommt. Astrid war in dem Praktikumsjahr, das sie hier in Ohlsbach absolviert hatte, Sängerin in unserem Chor und hat so Interesse an den musikalischen Strukturen in der Pfarrei gezeigt und gelebt.

Gott segne und behüt Dich
Diese Segensbitte von John Rutter wird einmal mehr durch ihre Tonartwechsel auf engstem Raum, ihr fugaler Schlusssatz im „Amen“ und ihres spannungsreichen Continuo-Parts zur gelungenen Symbiose von Text und Musik und dadurch zur Verkündigung und hörbaren Bitte um den Schutz und Segen für uns alle.

Alles was atmet
Dieser Lobpreis an alles „Heilige“, was vor dem Schöpfer Gott Bestand hat, schließt auch uns Menschen ein und lädt uns ein, wieder aufs Neue dieser Rolle gerecht zu werden – im Alltag und im Leben allgemein.

Alle Dinge dieser Welt
beschreibt die vielfältigsten Schöpferwerke der Natur und endet eindrucksvoll mit den Worten: „…der Herr hat sie gemacht.“ Welch schöne Elemente zu Beginn eines Gottesdienstes.

Dieser Gottesdienst, der sich an den wunderbaren Schöpfungen orientierte, sollte bewusst den Blick vom Abschied auf unser Dasein in der Weite unseres Lebens lenken und so auch Astrid die kommende Aufgabe in Schwetzingen im gleichen Maße sehen lassen, wie sie ihre Bestimmung in Ohlsbach gesehen hat. Ihre Aufgabe, sich auch an der neuen Stelle für das Wirken Gottes einzusetzen,  begleiten wir mit den besten Wünschen für ihre Zukunft und dankten ihr auf diesem Wege ganz herzlich für ihre Zeit, die sie mit uns verbracht hat.

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