Einweihung des neuen Dorfplatzes

Agora, Campus, Piazza, Place, Plaza, Námestí, Square, Torg – „ein Platz ist eine von Gebäuden umbaute freie Fläche in Städten“. Diese Definition ist nicht ganz vollständig und zur Beschreibung des Boerscher Platzes viel zu nüchtern. Benannt nach Ohlsbachs schöner Partnergemeinde Boersch am Fuße des Odilienbergs im Elsaß wurde der Platz im Zuge der Sanierung des Ortskerns erneuert. Er ist nun wohlgestaltet, und wer auf ihm steht, hat neben seinen Besonderheiten auch das Rathaus, die Dorfmitte, die Ohlsbacher Reben mit der Kapelle „Maria im Weinberg“ und, von besonders disponierten Stellen aus, auch die Pfarrkirche im Blick.  Das Element Wasser hat seinen Raum und in seiner Mitte steht eine junge Eiche, ein Symbol für Zuverlässigkeit und Beständigkeit; sie macht den Eindruck, als fühle sie sich wohl und als hätte sie die Absicht, noch viele Jahre mitten unter den Ohlsbachern zu verweilen. Am 27. Juni wurde der neue Dorfplatz  mit einem feierlichen Gottesdienst, den der frühere Ohlsbacher Pfarrer Richard Huber zelebrierte, eingeweiht. 
Einweihung des neuen Dorfplatzes, Pfarrer Huber mit Chor„……...ich habe lieb die Stätte Deines Hauses…………“ Diesen wunderbaren Chorsatz von Max Reger hat der Kirchenchor für den Gottesdienst ausgesucht, der dann weitergeführt wird mit den Worten: „…………..und den Ort, an dem Du wohnest

Die harmonisch geschwungene Sandsteintreppe bot für diesen Gottesdienst hinter dem Rathaus eine herrliche Kulisse und einen erhebenden Ort, um Dank zu sagen für all das Gute und Neue, das der Gemeinde damit geschenkt wird: ein Ort der Begegnung – mitten in Ohlsbach. Festliche Chöre  von Ignaz Schnabel  wie „Herr, unser Gott“ und  „Preiset froh den König“ fügten sich als homophone Kompositionen in diesen festlichen Gottesdienst ein.


„…………dass wir uns hier in diesem Tal, noch treffen so viel tausend Mal – Gott mag es schenken, Gott mag es lenken, er hat die Gnad„. Das bekannte Volkslied mit dem Segenswunsch in der 3. Strophe hatte seinen berechtigten Platz in diesem Gottesdienst und stand vor der Segensbitte. Der Chor präsentierte sich, ähnlich wie an Fronleichnam, der ganzen Gemeinde und brachte nach den abwechslungsreichen Gottesdiensten an Pfingsten und am Dreifaltigkeitssonntag die klassischen Chorsätze gekonnt ein. 

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